Rettungshunde Grundausbildung
 

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Grundausbildung

Anforderungen an den/die RettungshundeführerIn:

Der Hundeführer muss viel Freizeit und Engagement einbringen. Die Rettungshundearbeit ist daher nur bedingt geeignet für regulär    Arbeitstätige. Das regelmäßiges Training/Ausbildung kann bis zu 12 Stunden/Woche in Anspruch nehmen.

Der Hundeführer muss Interesse an einer sinnvollen Aufgabe mitbringen, die er gemeinsam mit seinem Hund ausführt. Es ist kein Hundesport um das Tier zu beschäftigen.

Der Hundeführer muss sowohl körperlich als auch geistig fit und leistungsbereit sein. Der Hundehalter muss darüber hinaus ein hohes Verantwortungsbewusstsein für seine Arbeit mitbringen.

 

Weitere Anforderungen an den/die RettungshundeführerIn:

Die Arbeit in und mit der Staffel erfordert grundsätzlich ausgeprägten Teamgeist, Ausgeglichenheit, gute Kondition, Einsatzbereitschaft im Ernstfall und regelmäßiges Training mit dem Hund, um die Leistungsfähigkeit auf dem erforderlichen hohem Stand zu halten.

        Sanitätsdienst-Ausbildung

        Erste Hilfe am Menschen und Hund

        Organisation und Einsatztaktik

        Karten- und Kompasskunde

        Statik, Trümmerkunde und Bergung

        Grundwissen Kynologie

        Lagebeurteilung   

        Sprechfunkverkehr   

        Suchtechnik des Hundes

        Sicherheit im Einsatz

 

Anforderung an den Hund:

Bei Ausbildungsbeginn ist das ideale Alter zwischen 6 - 12 Monaten (max. 2 Jahre)

Erwartet wird vom Hund die so genannte Wesensfestigkeit.

Der Hund sollte eine mittlere Größe und ein nicht zu hohes Körpergewicht aufweisen.

Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schwere Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen.

 

Weitere Anforderungen an den Hund:

Geländegängigkeit: begehen von glatten und beweglichen Untergründen wie beispielsweise Schutt, Geröll, Blech, Gitterrosten,             Komposthaufen, Glas, usw.

Gerätearbeit: waagerechtes und schräges begehen von Leitern, durchkriechen von Röhren, überqueren einer Wippe, usw.

Gehorsamsarbeit: fuß gehen angeleint und frei, sitz, platz, steh, tragen des Hundes, zuverlässiges heran rufen des Hundes, ablegen unter Ablenkung, voraus senden, usw.

Anzeigeübungen: verbellen, bringseln, rückverweisen, scharren

Sucharbeit: Flächensuche und Trümmersuche